Das digitale Gründerzentrum im Main-Viereck hat viele Väter und Mütter

Fast 3,1 Millionen Euro schießt der Freistaat Bayern dem digitalen Gründerzentrum im Mainviereck zu. An den Betriebskosten (“Netzwerkarbeit”) beteiligt er sich bis 2024 mit 50 Prozent, das sind 1,04 Millionen Euro. Die heimische Wirtschaft mus die andere Hälfte beisteuern.

Für die ersten drei Jahre bis 2021 haben 18 Unternehmen die entsprechenden Beiträge schon vertraglich zugsichert. Sie gehören daher auch mit je einer Stimme zum Beirat des Gründerzentrums.
Im einzelnen:
3e Solutions GmbH, APE Engineering GmbH, Applied Security GmbH, Pass ITConsulting, PSI Software AG, Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, Raiffeisenbank Aschaffenburg, Elektro Braun GmbH, Karl Georg Schobert Präzisions-Messzeug GmbH, Aschaffenburger Versorgungs-GmbH, Robert Kunzmann GmbH & Co. KG, WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG,Gleich GmbH, Lifestyle Webconsulting GmbH, Juwelier Vogl GmbH, Vtours, Raiffeisenbank Main-Spessart/Sparkasse Mainfranken, Bosch-Rexroth AG, Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH, Bosch Rexroth/EVK, Nikolaus Sorg GmbH & Co. KG, Autohaus Grampp GmbH, Mösslein GmbH.

Mit etwas über zwei Millionen Euro fördert der Freistaat bis 2032 die Infrastruktur des digitalen Gründerzentrums. Das entspricht 90 Prozent der Kosten. Zehn Prozent teilen sich die vier Träger: die Städte Aschaffenburg und Lohr sowie die Kreise Aschaffenburg und Miltenberg. Auch sie sind daher im Beirat vertreten. Die dritte Gruppe im Beirat sind die Netzwerkpartner, namentlich die Industrie- und Handelskammern im Main-Viereck, die Handwerkskammer, die Hochschule Aschaffenburg, das Gründerservicenetz Main-Spessart sowie – gewünscht – das Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Cooperation (Zentec) in Großwallstadt (Kreis Miltenberg) und die Arbeitsverwaltung Aschaffenburg.

Hintergrund: Was das Starthouse leisten soll

Was versprechen sich Politik und Wirtschaft vom digitalen Gründerzentrum “Starthouse im Spessart” (SIS)? Gerhard Rienecker (Pass Consulting, Aschaffenburg) gehört zum Kernteam von fünf Unternehmern, die das Konzept entwickeln, das schrittweise mit allen Beteiligten abgestimmt wird. Bei der Übergabe des Förderbescheids in Aschaffenburg nannte er die Ziele: Demnach soll das Starthouse wie ein “Biotop für digitale Geschäftsideen” das digitale Zeitalter in die Region holen und junge Talente in der Region halten. Es gehe darum, die Chancen der Digitalisierung wahrzunehmen, das heißt: die Risiken rechtzeitig zu erkennen und die Veränderungen, die auch zu Brüchen führen, zu gestalten. Insgesamt werde das die Region noch attraktiver machen.

Quelle: http://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/art490812,5371133